aber bei vielen, weit mehr als angenommen, ist das möglich.
Konflikte sind integraler Bestandteil jeglichen Zusammenlebens, sie gehören zum Alltag. Konflikte werden häufig als Kampfsituationen wahrgenommen, es entfaltet sich leicht eine innere Konfliktdynamik, die eine friedliche, konstruktive und gewaltfreie Regelung nicht mehr möglich macht. Konflikte beeinträchtigen unsere Wahrnehmungsfähigkeit und unser Denk- und Vorstellungsleben so sehr, dass wir im Lauf der Ereignisse die Dinge in uns und um uns herum nicht mehr richtig sehen. Der Entscheidungsfreiraum ist eingeschränkt. Dabei haben Auseinandersetzungen im Berufsleben – und nicht nur da – durchaus ihr Gutes:
Sie zeigen, wo es brennt, wo die Dinge nicht optimal laufen. Oft erzeugen erst Konflikte den notwendigen Druck für Veränderungen.
eine konstruktive Konfliktkultur bietet die Chance, das eigene Verhaltensrepertoire zu erweitern – Offenheit, Einfühlungsvermögen und Verhandlungsgeschick zu schulen.
Differenzen zwingen dazu, Entscheidungen sorgfältig zu überdenken.